Alle Antworten zur Regalprüfung nach DIN EN 15635. Sortiert nach Thema.
Die DIN EN 15635 ist die europäische Norm für die Inspektion von Lagerregalen. Sie schreibt vor, dass Regale mindestens 1× jährlich von einer befähigten Person auf Schäden geprüft werden müssen. Ziel: Unfälle durch einstürzende Regale verhindern.
Jeder Betreiber von Lagerregalen ist gesetzlich verpflichtet (Betriebssicherheitsverordnung §10). Das betrifft:
Konsequenzen können gravierend sein: Bußgelder bis €25.000 (bei Hochregallagern), Versicherung zahlt nicht im Schadensfall, Strafverfahren bei Personenschäden, Produktionsstilllegung durch Behörden möglich.
Standard-Regel:
Zusätzlich: Wöchentliche Sichtkontrollen durch Mitarbeiter (informell, kein Protokoll nötig).
Eine befähigte Person ist ein Mitarbeiter, der durch eine 1-2-tägige Schulung qualifiziert wurde, Regale nach DIN EN 15635 zu prüfen. Kosten: ca. €400-800. Die Schulung muss alle 3-5 Jahre aufgefrischt werden. Alternativ: Externen Sachverständigen beauftragen.
Ja, 10 Jahre lang (Betriebssicherheitsverordnung). Die Protokolle müssen bei Kontrollen der Berufsgenossenschaft, Gewerbeaufsicht oder im Schadensfall für die Versicherung vorgelegt werden können.
Externe Prüfer berechnen typischerweise €3-10 pro Regal + Anfahrtskosten (€100-300). Beispiel:
100 Regale × €5 + €150 Anfahrt = €650 pro Prüfung
Bei Hochregallager (4× pro Jahr): €2.600/Jahr
Mit eigener befähigter Person:
→ Ab ca. 150 Regalen günstiger als Dienstleister
Theoretisch ja, aber nicht empfehlenswert. Excel-Listen können nachträglich geändert werden → Versicherungen zweifeln oft an der Echtheit. Besser: Digitale Lösung mit unveränderlichem Zeitstempel (wie RegalScan) oder mindestens signierte PDF-Protokolle.
Die befähigte Person prüft:
Abhängig von Regalanzahl und Methode:
Nicht zwingend vorgeschrieben, aber dringend empfohlen. Fotos dienen als Beweis im Schadensfall und helfen der Versicherung bei der Einschätzung. RegalScan ordnet Fotos automatisch den Regalen zu (mit Zeitstempel).
In den meisten Fällen nein oder nur teilweise. Versicherungen können die Zahlung verweigern, wenn Sie die gesetzliche Prüfpflicht nicht eingehalten haben (Obliegenheitspflichtverletzung nach VVG §28). Siehe: Versicherung & Prüfpflicht
Typischerweise:
Ja, als Geschäftsführer oder Betriebsverantwortlicher können Sie persönlich haftbar gemacht werden, wenn Sie die Prüfpflicht nicht eingehalten haben. Bei schweren Personenschäden droht zusätzlich ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung.
RegalScan ist eine digitale Softwarelösung für Regalprüfung. Sie drucken QR-Codes aus und kleben sie an Ihre Regale. Bei der Prüfung scannen Sie den QR-Code mit dem Smartphone, dokumentieren den Zustand und machen Fotos. Das Prüfprotokoll wird automatisch erstellt und in der Cloud archiviert (10 Jahre).
RegalScan ist eine mobile-optimierte Web-App und läuft direkt im Browser von Smartphone oder Tablet — ohne Installation. Für die Prüfung wird eine Internetverbindung benötigt; im Lager genügt dafür eine Mobilfunkverbindung.
Ja, zu 100%. Alle Daten werden in Deutschland gehostet (Frankfurt), verschlüsselt übertragen (SSL) und DSGVO-konform gespeichert. Sie können jederzeit Ihre Daten exportieren oder löschen lassen.
Drei Tarife, alle zzgl. USt. und monatlich abgerechnet: Starter 79 €/Monat (1 Standort, bis 500 Regalfelder), Professional 149 €/Monat (bis 3 Standorte, bis 2.000 Regalfelder), Enterprise 349 €/Monat (unbegrenzte Standorte und Regalfelder). Alle Tarife mit unbegrenzten Nutzern und Prüfungen, automatischen Erinnerungen, 10-Jahres-Archiv, Foto-Speicher und Export-Funktion. Dazu: 30 Tage Geld-zurück-Garantie und eine Live-Demo ohne Registrierung.
Eine externe Regalprüfung durch einen Dienstleister kostet typischerweise 3–10 € pro Regal plus Anfahrtskosten (100–300 €). Bei 100 Regalen sind das ca. 650 € pro Prüfung. Mit einer Software wie RegalScan prüft Ihre eigene befähigte Person intern ab 79 €/Monat zzgl. USt. — bei unbegrenzt vielen Prüfungen. Mehr Details im Kostenvergleich Regalprüfung.
Prüfpflichtig sind alle Lagerregale, die in einem Betrieb genutzt werden: Palettenregale, Fachbodenregale, Kragarmregale, Durchlaufregale, Einfahrregale und Hochregalanlagen. Auch Regale in Büros oder Werkstätten fallen darunter, wenn sie Lasten über 200 kg je Fachboden tragen. Es gibt keine Mindestgröße — wer Regale betreibt, muss prüfen.
Regale dürfen nur von einer „befähigten Person" geprüft werden — ein Mitarbeiter oder externer Dienstleister mit nachgewiesener Sachkunde (Schulung nach DIN EN 15635, Dauer: 1–2 Tage, Kosten: 400–800 €). Ein Laie ohne Schulung darf die jährliche Fachprüfung nicht durchführen. Wöchentliche Sichtkontrollen können auch eingewiesene Mitarbeiter übernehmen.
Wer die Prüfpflicht nicht einhält, riskiert: Bußgelder bis 25.000 € (Betriebssicherheitsverordnung), Versicherungsausschluss im Schadensfall (Obliegenheitspflichtverletzung), persönliche Haftung des Geschäftsführers bei Unfällen mit Personenschäden und mögliche Stilllegung der Anlage durch die Berufsgenossenschaft oder Gewerbeaufsicht.
Ja. RegalScan bietet eine mobile-optimierte Web-App für die Regalprüfung nach DIN EN 15635 — für Smartphone und Tablet, ohne Installation. Damit scannen Sie den QR-Code am Regal, füllen die digitale Checkliste aus, fotografieren Mängel und erhalten das fertige Prüfprotokoll automatisch.
Kontaktieren Sie uns oder sehen Sie sich die Live-Demo ohne Registrierung an.